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Dr. Reinhard Kobelt Naturheilpraxis Bad Homburg
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Wer einmal durch das Feuer ging, der kennt in Zukunft sein eigenes Potential
DEFAULT : Östrogen und Bauchfett
16.04.2014 13:44 (11218 x gelesen)

Östrogen und Bauchfett

Gesundheitsbrief September 2011



„Östrogenübergewicht“ und seine Folgen

Hartnäckige Fettpolster um den Bauch und oder Hüften Oberschenkel.

Vielleicht haben Sie auch damit zu kämpfen: hartnäckige Fettpolster an den kritischen Stellen. Solche „Fettringe“ um den Bauch und die Hüften sind schwer abzubauen. Wir kennen heute die biochemische Ursache dafür, dass dieses Fett schlecht abzubauen ist, liegt an unseren vielen Rezeptoren für Östrogenhaltige Substanzen, die hier andocken und den Abbau verhindern.

Östrogene führen zur Wasser- und Fetteinlagerung im Körper und zu einer Verringerung der Fettsäureverbrennung, d.h. zur Gewichtzunahme mit Fetteinlagerungen.
Als besonders resistent erweisen sich dabei die Fettpolster um Bauch und Hüften, weil sie besonders reich an Östrogenrezeptoren sind, die Hormonellen Gegenspieler für das Östrogen sind das Progesteron und das männliche Sexualhormon, das Testosteron, beide sind oft im Vergleich zum Östrogen im Unterschuss.

Man kann also zusammenfassen: die meisten von uns haben ein Hormonungleichgewicht, das Gleichgewicht von Östrogen-Progesteron ist in Richtung Östrogen verschoben.
Das liegt bei Frauen zu einem großen Teil auch an der Einnahme der „Pille“ oder an der Verwendung von Hormonspiralen. Zum anderen entsteht das Hormonungleichgewicht bei Frauen und Männern durch die Östrogenbelastung aus Nahrungsmitteln und durch Östrogenwirkenden Umweltgiften sogenannte Xenoöstrogene. Diese findet man z.B. am BisaphenolA aus weichen Plastikmaterialien, wie sie unter anderem in weichen Getränke-Plastikflaschen enthalten sind. Auch Bier ist Ursache für Hormonungleichgewicht, denn Hopfen wirkt ähnlich Xenoöstrogen Östrogen ähnlich was dem Bauchfettansatz betrifft und der Alkohol verzögert zusätzlich noch den Östrogenabbau in der Leber.

Darüber hinaus haben diese hartnäckigen Fettpolster um den Bauch noch den Nachteil, dass sie über die Aromatase (ein Eiweiß-Enzym. das im Bauchfett erzeugt wird) das männliche Hormon Testosteron in Östrogen umwandeln und damit noch zusätzlich zum Ungleichgewicht beitragen.
Die Aromatase bewirkt somit einen Mangel an Testosteron, das führt zum Muskelschwund und mindert damit den Grundumsatz. Ein geringerer Grundumsatz führt bei gleicher Kalorieneinnahme zu erhöhten Körpergewicht. Das ist der Grund dafür, dass es ab 30-40 Jahren schwieriger wird, das Gewicht zu halten und dass man somit im Alter mehr auf den Körper achten muss als es in der Jugend notwendig war.

Ein weiterer Faktor der zum Hormonellen Ungleichgewicht und damit bei den meisten Menschen zur Fettleibigkeit führt, ist der chronische Stress. Warum?
Chronischer Stress bewirkt, dass eine erhöhte Menge an Stresshormon (Cortison/Cortisol) in der Nebenniere produziert wird und damit Progesteron verbraucht wird, da Progesteron eine der Vorstufen für die Synthese des Cortisons ist, d.h. im Stress verringern wir das Progesteron, das sog. Antiöstrogen und vergrößern das Östrogen-Ungleichgewicht mit all seinen Folgen.
Beim Mann führt das Östrogen Übergewicht, neben dem typischen Bierbauch zur Feminisierung und damit zur Störung der Fertilität (Fruchtbarkeit).

Es gilt die folgende Aussage (nicht ganz ernst gemeint) :
Die sexuelle Potenz beim Mann steht im umgekehrten Verhältnis zum Bauchumfang.

Zusammenfassend, hat das Übergewicht der Östrogene seine Ursache in mehreren Faktoren:

1. Die modernen hormonellen Verhütungsmitteln
2. Die Einnahme von synthetischen Östrogenen über das Fleisch von mit Hormonen gefütterten Tieren. Steigender Konsum von Sojaprodukten und dadurch den Verzehr von Phytoöstrogenen.
3. Umweltgifte mit östrogener Wirkung, sog. Xenoöstrogene Pestizide der Organochlorid-Klasse. Phtalate als Weichmacher eingesetzt und das Bisphenol A. Diese Produkte gelangen aus weichen Plastikbehälter in die Nahrung.
4. Der Konsum von Bier. (Die Mischung von Hopfen mit Alkohol)
5. Der chronische Stress

Was folgt daraus für unser Abnehmprogramm?

1. Chronischen Stress abbauen. Er ist in jeglicher Art ist für ein Abnehmprogramm kontraproduktiv.
2. Umwelt-Östrogen z.B. im Fleisch hormonbehandelter Tiere sollten wir unbedingt meiden, ebenso Getränke aus weichen Plastikflaschen (BisphenolA)
3. wir sollten wenn immer möglich auf eine antiöstrogene Nahrung achten.
Nahrungsergänzungsmittel sind hier sehr hnilfreich.
4. Auf die Gesundheit der Leber achten (wenig Alkohol, wenig Zucker),
die Leber kann überschüssiges Östrogen abbauen, sofern sie gesund und nicht ständig überlastet ist.
5. durch Sport die Leber entgiften.

Was ist eine Antiöstrogen-Nahrung bzw. Nahrungsergänzung
Hier einige Beispiele
1. Omega 3 Öle (Fischöle, Hanföl, Leinöl, Traubenkernöl, Wallnussöl, usw.)
2. Curcuma, Resveratrol (Rotwein)
3. Löwenzahn
4. Propolis
5. Passionsblume
6. Amlafrucht (Triphala) aus Indien
7. Die Polyphenole im grünen Tee, Oregano, Curcuma und Thymian
8. Broccoli und die verschiedenen Kohlsorten.
9. Bewegung/Sport führt zu einer Verringerung der Östrogen Überbelastung.

Herzlichen Gruß aus Bad Homburg
und bis zur nächsten Ausgabe

Ihr Dr. Reinhard Kobelt
 

Für die unter Euch, die intensiv mit dem Intervall-Abnehmprogramm, (siehe Gesundheitsbriefe vom Juni-August)  sich beschäftigen und es auch selbst ausüben wollen gibt es am 22. Oktober ein Tagesseminar.
Einzelheiten sind auf meiner Webseite zu sehen und eine Online- Anmeldung ist dort auch möglich. Ansonsten sprecht über meine anderen Kontaktdaten an 
Vorträge zum Thema gibt es am 15.9. 15:00h auf dem Gesundheitstage Bad Homburg und am 19.9. 19:00h im Kur Royal Aktiv im Kurpark von Bad Homburg


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Dr.rer.nat. Dr.med. Reinhard Kobelt
Kaiser-Friedrich-Promenade 82
61348 Bad Homburg
Tel: 0172/8001957

E-Mail: mail@drkobelt.de
Web: www.drkobelt.de 
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Thema:
Hashimoto Thyreoiditis
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Im Wohlfühlhaus von Michaele Scherenberg in der Bad Homburger Altstadt

Schmidtgasse 8
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Kostenbeitrag 15.-€

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