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Dr. Reinhard Kobelt Naturheilpraxis Bad Homburg
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Wer einmal durch das Feuer ging, der kennt in Zukunft sein eigenes Potential
DEFAULT : Was hat Stress mit Adipositas zu tun? Neues aus der Gehirnforschung
27.01.2016 13:13 (1782 x gelesen)

Was hat Stress mit Adipositas zu tun? Neues aus der Gehirnforschung

Gesundheitsbrief - April 2015



Neues aus der Hirnforschung zeigt, dass die Hauptursache der Adipositas der  psychische Stress ist!!!   Nur durch eine Stress Reduzierung  als ersten einzuleitenden Schritt, kann eine spätere zu erfolgende Ernährungsumstellung und ein körperliches Training langfristig funktionieren.


Hintergrund:
Vor einigen Jahren entdeckte man im Gehirn ein Neuropeptid, das Orexin gennant wurde, es führt u.a. mehr der weniger stark  zu Fressattacken zu einer Art Sucht nach  meist leicht abbaubare Kohlenhydrate nach Zucker.

Um die fatale Wirkung zu verstehen hier etwas über die Hintergründe und Folgen der Adipositas, die definiert wird durch einen Body Mass Index BMI > 30: 

80 % der fettleibigen Menschen bekommen oder haben  eine Insulin-Resistenz,  die dann früher oder später in einen Diabetes Typ II mit all seinen Folgeerscheinungen übergeht. 

Prinzipiell ist es so,  dass dicke Menschen über längere Zeit mehr Nahrung zu sich genommen haben, als der Körper verbrennen konnte.

Warum kommt es dazu,  wo doch das Essverhalten genetisch/ hormonell gut geregelt ist?
und was hat die Zunahme des Körpertfettanteils  mit Stress zu tun? 

Einer der gut bekannten  Regelmechanismus der Nahrungsaufnahme (Hunger(/Sättigungsgefühl) hängt mit dem  Leptin zusammen:
Wenn der Körper zu viele Zucker/Fette im Blut hat, wird Leptin ausgeschüttet, welches  dem Hungerzentrum im Gehirn das  Signal gibt  - Es ist genug-

Durch den chronischen Stress-  ist das Gehirn jedoch dauerhaft unterzuckert, es ist dadurch gierig nach mehr und mehr Zucker  und  es setzt Mechanismen in Gang, um den Zucker  im Blut dauerhaft zu erhöhen.

Das Gehirn scheidet dann aus der Thalamusregion  Orexin aus, die Leptin-Rezeptoren  werden dadurch ausschaltet und damit das Hungergefühl. Das Gefühl "ich bin satt" kann nicht mehr entstehen.

Es kommt durch das Orexin also zu einer Esslust unabhängig wie viel der Mensch schon vorher gegessen hat!!. Es handelt sich wie schon gesagt von einer Lust nach der Aufnahme von schnell verdaulichen Kohlenhydraten, die dann zu einer andauernden Insulinausschüttung führen und später zur Insulinresistenz. D.h. das Insulin wirkt nicht mehr effektiv um den Blutzucker zu senken, ganz genau im Sinne des Gehirns das bemüht ist seine durch Stress hervorgerufenen "Gehirn-Unterzuckerung" zu beseitigen. 

Der  betroffene Mensch  kann dann kaum durch eine mentale Kontrolle, z.B. durch Diäten  langfristig aus dem Kreislauf herauskommen.  Wenn die Adipositas einmal eingetreten ist (BMI über 30) , kann nur ein Bündel von abgestimmten Maßnahmen zur Besserung führen.

Der erste Schritt einer Adipositas-Therapie  ist also die Entstressung, um die Ausschüttung von Orexin zu verringern und später zu vehindern.  Erst danach verspricht eine Änderung der Ernährung und Bewegung  einen langfristigen Erfolg. 

Ich empfehle als Stress-Management u.a. die Meditation, der eine 5-minütige oder eine längere Hyperventilation (schnelles Ein-und Aus-Atmen) vorangestellt wird. 

Diese Technik hilft, dass der Kopf durch die schnelle Atmung  schwindlig wird, das logische Gehirn wird mehr oder weniger ausgeschaltet, und der Mensch kann sofort in eine  Meditation eintreten und beginnen, den Körpers zu fühlen und in eine innere Ruhe (Stille) einzutreten.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Methode ist das kurzfristige Sauerstoff- Überangebot. Dieses regt Herz/Kreislauf und  Stoffwechsel ungemein an und gibt Energie!!! 

Gerne weise ich Sie in diese sehr effiziente  Technik der Mediattion in meiner Praxis ein, die im Bedarfsfall (akuter Stress) und routinemäßig täglich mindesten 1x durchgeführt werden sollte.


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