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Dr. Reinhard Kobelt Naturheilpraxis Bad Homburg
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Wer einmal durch das Feuer ging, der kennt in Zukunft sein eigenes Potential
DEFAULT : Der Fettschalter
16.04.2014 14:04 (2772 x gelesen)

Der Fettschalter

Gesundheitsbrief September 2012



Warum werden viele von uns „fetter und fetter“?

Die allgemein bekannte Antwort auf diese Frage ist:
„Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig!“
Das ist im Prinzip richtig, aber doch nur eine sehr allgemeine Antwort.

Eine erweiterte Antwort steht im Zusammenhang mit den Mitochondrien, das sind tausende von Kraftzentren die unsere Zellen und damit unseren gesamten Körper mit Energie versorgen. Diese Mitochondrien bilden gemeinsam mit Licht, Sauerstoff und Elektronen aus der Nahrung Energie in Form vom angeregten ATP (Adenosintriphosphat). ATP ist zuständig für die energieverbrauchenden biochemischen Prozesse im Körper. So ist es auch in biochemischen Lehrbüchern nachzulesen.

NEU aber ist die Erkenntnis, dass Mitochondrien einen „Schalter“ haben, der entweder auf Fettspeicherung oder auf Fettverbrennung steht.
Zucker- genauer die Fruktose, die im Zucker ist- setzt diesen Schalter auf Fettspeicherung. Dabei wird ein Enzym aktiviert: die Fruktokinase. Dieses Enzym regt über Umwege die Fettansammlung an und verursacht gleichzeitig durch einen hohen ATP-Verbrauch eine kurzfristige Energieschwäche. Vielleicht haben manche von Ihnen diese Energieschwäche nach dem Verzehr von Zucker z.B. von Kuchen oder anderen Süßigkeiten schon selbst erfahren. 

Dabei ist die Tatsache interessant, dass Zucker über längerer Zeit in erhöhten Mengen eingenommen, Leptin-  und Insulinresistenz bei Menschen und Tieren in Gang setzt!
Die Leptinresistenz führt dazu, dass das normale Sättigungsgefühl geschwächt wird oder sogar ganz verschwindet. Insulinresistenz führt bekanntermaßen zum Diabetes Typ II. Die Zuckergefahr ist also nicht zu unterschätzen. Zusätzlich ist Zucker eindeutig ein klassisches Suchtmittel, er regt zu immer stärkerem Konsum an und nach einem Verzicht können Entzugserscheinungen auftreten.

Zucker aber ist nicht gleich Zucker und Kalorien sind nicht gleich Kalorien!!

Tierversuche haben gezeigt, dass die Einnahme von Traubenzucker (Glukose) nicht zur Fettleibigkeit führt, anders als der Konsum vom „normalen“ Zucker, also dem Doppelzucker aus Fruktose und Glukose. Aber Vorsicht!! Wenn Traubenzucker (Glukose) in flüssiger Form z.B. als Softdrink in Mengen und schnell in den Körper gelangt, wird ein Teil der Glukose in der Leber in Fruktose umgewandelt. Die angeregte Fettansammlung wird dann noch beschleunigt, wenn zur Fruktose fettreiche Nahrung eingenommen wird, z.B. Softdrink mit Pommes, was ja inzwischen zu einer Standard-Essgewohnheit geworden ist.

Ganz besonders schädlich sind Glukose/Fruktose-Mischungen, die industriell hergestellt sind. Diese Mischungen werden sehr preisgünstig in fast allen industriell gefertigten Lebensmitteln als Süßungsmittel eingesetzt. Über Getränke nehmen wir sie heutzutage in hohen Mengen und sehr rasch ein. Achten sie auf das Kleingedruckten, die schädliche süße Mischung aus Glukose/Fruktose wird oft als HFCS (High Fructose Corn Sirup) abgekürzt.

Übrigens im Obst ist natürlich auch Fruktose enthalten, aber einerseits in viel geringeren Mengen als in Säften, Kuchen und industriell verarbeiteten Speisen und Getränken und andererseits sind im Obst neben dem Fruchtzucker viele Vitamine, Antioxydanzien, Flavonoide enthalten, die wiederum ausgesprochen gesundheitsfördernd sind. Wer allerdings von seiner Fettleibigkeit Abschied nehmen möchte, sollte sich bei reifem, süßen Obst zurück halten.

Und was kann man nun konkret tun, um den Fettschalter auf Fettverbrennung zu setzen?

Versuchen Sie den Tag ohne ein erstes Frühstück mit Frühsport (Intervalltraining) zu beginnen! Der Effekt ist die Erhöhung der Fettverbrennung, die danach über den ganzen Tag hinweg anhält. Wichtig ist dann, beim späteren Frühstück und auch Mittagessen auf Zucker-Konsum (Fruktose) zu verzichten, denn dies würde den Mitochondrien-Schalter wieder auf Fetteinlagerung setzen.
Wer den Fettschalter auf Verbrennung umlegen möchte, sollte auf sog. Diät-Produkte verzichten, da
bei den Diät-Produkten meist Fette durch Kohlenhydrate ersetzt werden, ein Tausch der für die Fettverbrennung sehr ungünstig ist. Übrigens sind Fette ohne Kohlenhydrate eingenommen nicht die „Fettmacher“, für das sie propagiert werden, sondern im Gegenteil kurzfristig zum Abnehmen geeignet, siehe die Atkinson-Fettdiät.

Lebensmittel die den Schalter auf Fettverbrennung setzen und auch Genießern gefallen können:
1. Kakao (schwarze Schokolade)
2. Macadamia-Nüsse
3. Avocados
4. Resveratrol (z.B. in Rotwein)
5. Kokusnüsse, Kokusnussöl (auch gut zum Braten!!)
6. Kürbiskerne
7. Mandelbutter, auch normale Butter (in Maßen)
8. Fermentierte Milch-Produkte, Käse (in Maßen)

Kann man jederzeit den Schalter auf Fettverbrennung umlegen?
Ja- jederzeit! Und am besten gleich!

Gerne unterstütze ich Sie dabei in meiner Gesundheitspraxis am Kurpark!
Das Thema „Genießen und trotzdem Fett in Muskeln umwandeln ist mir nicht fremd und ich freue mich darauf, Ihnen das wirksame Intervalltraining zu zeigen und mit Ihnen die Intervall- Ernährung näher zu bringen. 

Zu Fragen und Rückmeldungen sind Sie herzlich eingeladen 
Ihr
Dr. Prem-Reinhard Kobelt

Mache Sie auf zwei Vorträge aufmerksam, die ich unter folgenden Titeln halte:

-Entgiftung, Warum?, Wie?-

-Die Seele aus naturwissenschaftlicher Sicht- 
Wo befindet sie sich im Körper, was passiert nach dem Tode.
Hypothesen vom physiker Jean Charon (ehemaliger Präsident vom CERN- Zyklotron in Genf) 
und Burkard Heim Schüler von C:Weizäcker 

Die Vorträge finden am 24.10 und am 6.12. im Wohlfühlhaus in der Bad Homburger Altstadt statt.
Einzelheiten,  siehe meine Seite www.drkobelt.de unter Termine.


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Dr.rer.nat. Dr.med. Reinhard Kobelt
Kaiser-Friedrich-Promenade 82
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Tel: 0172/8001957

E-Mail: mail@drkobelt.de
Web: www.drkobelt.de 
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Der gestörte Darm ist  die Ursache von vielen  Erkrankungen auch des Geistes, psychische Erkrankungen!!
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Im Wohlfühlhaus von Michaele Scherenberg in der Bad Homburger Altstadt

Schmidtgasse 8
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Kostenbeitrag 15.-€

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